Willkommen im Büro für Feminismus
Wir sind ein Kollektiv und wir erarbeiten feministische Perspektiven auf Wirtschaft, unbezahlte und bezahlte Sorgearbeit, Mutterschaft, Kinderbetreuung und Gleichstellung. Wir vermitteln, konzipieren, beraten, forschen und schreiben. Wir entwickeln Projekte und führen sie durch. Wir kollaborieren mit Partner:innen im Bereich Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Wir bilden uns weiter, befähigen uns und tragen dieses Wissen nach aussen.
Das tun wir
Nach wie vor werden die meisten wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten ohne Berücksichtigung der Arbeits-, Einkommens- und Lebensrealitäten von Frauen geführt. Diese Leerstelle beruht nicht auf Zufälligkeiten. Es gibt eine frauenfeindliche Tradition in der Schweiz, verbunden mit einer ausgeprägt liberalen Wirtschaftsideologie. Dem wollen wir etwas entgegensetzen: mit Bildungsarbeit und Projekten machen wir die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von unbezahlter und bezahlter Sorgearbeit und den enormen Beitrag von Frauen sichtbar. Anknüpfend an bereits bestehendes Wissen und die vielfältigen Erfahrungen der Frauen- und feministischen Bewegung entwickeln wir Perspektiven für eine geschlechtergerechte und sorgezentrierte Gesellschaft.
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Aktuell im Büro für Feminismus
Ohne Migration keine Sorge(n)!? Plädoyer für eine solidarische Care-Gesellschaft
Ein Beitrag von Julia Maisenbacher und Sarah Schilliger
Die beiden Autorinnen formulieren eine Kritik der SVP-Initiative zur 10-Millionen-Schweiz aus feministischer Perspektive. Für ein linkes und feministisches Gegen-Narrativ: Mit gerechten Arbeitsbedingungen, der gesellschaftlichen Bedeutung von Sogearbeit und inklusiver Solidarität im Zentrum.
Freischaffend & selbstorganisiert: drei Historikerinnen im Gespräch
Das Historikerinnennetzwerk Schweiz organisiert an seiner Generalversammlung 2026 eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Freischaffend, selbstorganisiert: drei Historikerinnen im Gespräch.» Es diskutieren Joséphine Métraux, Anja Peter und Ruth Wiederkehr –...
Quo vadis Sozialstaat?
Wie steht es um den Sozialstaat der Schweiz? Und wohin entwickelt er sich? Herausforderungen und Perspektiven für den Sozialstaat von morgen. Das Historische Museum Olten beleuchtet in der aktuellen Sonderausstellung «sozial & sicher» die Entwicklung sozialer...
«Sorge tragen: Betreuung als Wirtschaftsfaktor»
Sorgearbeit trägt unsere Gesellschaft. Das zeigte die Tagung zum Tag der betreuenden Angehörigen 2025 eindrücklich. Dennoch wird sie politisch, finanziell und strukturell stark unterbewertet. Die Teilnehmer:innen formulierten konkrete Lösungsansätze, inspirierende Modelle und klare Forderungen an die Politik. Hier findest du das Wichtigste in Kürze.
Prekäre Liberalisierung
Die Buchvernissage von «Prekäre Liberalisierung. Sexuelle Arbeit von Frauen in der Schweiz (1950–1990).» wird organisiert vom Büro für Feminismus gemeinsam mit XENIA und der Autorin Sarah Baumann.Als Einstieg ins Thema nimmt uns Sarah Baumann mit auf eine...
Prix Lux für plurale Ökonomik
Der diesjährige Prix Lux der Uni Bern geht an VWelles Rethinking Economics Bern – eine Studierendenvereinigung, die sich für eine feministische und pluralistische Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern einsetzt. Mit vielfältigen Formaten wie Vorträgen,...
Von einer Schicht zur nächsten: Der Arbeitstag einer Mutter.
Pflege im Spital, Betreuung zu Hause, Rechnungen, Schlafmangel, Sorge um die Altersvorsorge – ein Tag, der kein Ende nimmt. Der Text von Simona Isler und Anja Peter zeigt, wie eng bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit miteinander verflochten sind. Sie braucht Zeit und leidet unter denselben politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen.
Sorge tragen: Betreuung als Wirtschaftsfaktor
Betreuung, Unterstützung im Alltag und Pflege durch Angehörige ist wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft – und doch ist sie weitgehend unsichtbar und unbezahlt. Während betreuende Angehörige täglich enorme Leistungen erbringen, fehlt es an politischer und...
Einführung in die feministische Ökonomie
40 Jahre Gleichstellungspolitik: Zeit für eine Bilanz. Die Einkommenslücke der Frauen beträgt 100 Milliarden Franken im Jahr. Und ihre Renten sind rund 35 Prozent tiefer als jene der Männer. Ökonomische Unabhängigkeit ist für die allermeisten bis heute keine Realität geworden. Irgendwo sind wir falsch abgebogen…









