Burn Borders, Build Bridges!

Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» ab. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit sollen Migration eingeschränkt und die Arbeits- und Lebensbedingungen von Migrant:innen in der Schweiz weiter verschärft werden. Die Bewegung für den Sozialismus (BFS) hält dieser rassistischen Politik entgegen: mit ihrer Veranstaltungsreihe Burn Borders, Build Bridges!

Die Argumente der SVP sind falsch und rassistisch. Und sie lenken von den eigentlichen Ursachen ab. Denn sie macht die Migration verantwortlich für gesellschaftliche Probleme wie Wohnungsnot, Ressourcenverschleiss oder Kriminalität. Für Probleme also, die ihre eigene Politik hervorruft und befeuert.

Die Bewegung für den Sozialismus (BFS) vollzieht in ihrer dreiteiligen Veranstaltungsreihe einen radikalen Perspektivenwechsel: weg von der Frage «Pro oder Kontra Migration», hin zu einer Politik, die Migration als Tatsache anerkennt. Die eine langfristige, nachhaltige Zukunft im Blick hat. Mit dem Ziel, gleiche Rechte für alle zu erreichen.

Gemeinsam schauen wir genauer hin, entlarven die falschen Versprechen einer restriktiven Politik und diskutieren solidarische Alternativen für eine gerechte Gesellschaft: Gegen rechte Hetze und Ausbeutung, für Solidarität und Bewegungsfreiheit. Weil es mehr als ein Nein an der Urne braucht.

Racial Capitalism

Am 4. Juni ist auch Sarah Schilliger vom Büro für Feminismus mit dabei. Und zwar zum Thema: Racial Capitalism – Wie Migrationskontrolle und Arbeitsausbeutung zusammenhängen.

Die Arbeit von Migrant:innen ist unverzichtbar für den Kapitalismus – auch in der Schweiz und Europa. Trotzdem greift die bürgerliche Politik die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrant:innen seit Jahrzehnten frontal an. Rassistische Überfremdungsdiskurse dominieren die Politik. Die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen Schweiz» ist nur die Spitze des Eisbergs. Doch wie hängen Rassismus und Migrationsregime mit Kapitalismus und Arbeit zusammen?

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und spannende Diskussionsbeiträge.

Racial Capitalism

Wann: 4. Juni
Start: 19.00
Wo: Zentralwäscherei Zürich (Neue Hard 12), Aktionshalle
Eintritt:
Richtpreis15.–

Burn Boarders, Build Bridges. Veranstaltungsreihe gegen die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» Am 4. Juni ist auch Sarah Schilliger vom Büro für Feminismus mit dabei. Und zwar zum Thema: Racial Capitalism – Wie Migrationskontrolle und Arbeitsausbeutung zusammenhängen.

Es diskutieren: Sarah Schilliger (Soziologin und Aktivistin beim Büro für Feminismus), Reta Barfuss (Arbeitsgeographin und Aktivistin) und eine Aktivist:in von TÖP (Toplumsal Özgürlük Partisi)