Willkommen im Büro für Feminismus
Wir sind ein Kollektiv und wir erarbeiten feministische Perspektiven auf Wirtschaft, unbezahlte und bezahlte Sorgearbeit, Mutterschaft, Kinderbetreuung und Gleichstellung. Wir vermitteln, konzipieren, beraten, forschen und schreiben. Wir entwickeln Projekte und führen sie durch. Wir kollaborieren mit Partner:innen im Bereich Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Wir bilden uns weiter, befähigen uns und tragen dieses Wissen nach aussen.
Das tun wir
Nach wie vor werden die meisten wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten ohne Berücksichtigung der Arbeits-, Einkommens- und Lebensrealitäten von Frauen geführt. Diese Leerstelle beruht nicht auf Zufälligkeiten. Es gibt eine frauenfeindliche Tradition in der Schweiz, verbunden mit einer ausgeprägt liberalen Wirtschaftsideologie. Dem wollen wir etwas entgegensetzen: mit Bildungsarbeit und Projekten machen wir die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von unbezahlter und bezahlter Sorgearbeit und den enormen Beitrag von Frauen sichtbar. Anknüpfend an bereits bestehendes Wissen und die vielfältigen Erfahrungen der Frauen- und feministischen Bewegung entwickeln wir Perspektiven für eine geschlechtergerechte und sorgezentrierte Gesellschaft.
Willst du mit uns zusammenarbeiten? Hast du Fragen? Oder Lust auf einen Kaffee?
Aktuell im Büro für Feminismus
«Die Vorstellung eines Wachstumszwangs ist absurd»
Interview mit Anja Peter und Roman Rossfeld in der BZ
Riesige Abfallberge, fortschreitender Klimawandel, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse: Die Schattenseiten des ungebremsten Konsums zeigen sich deutlich. Trotzdem gibt es insgesamt wenig Widerstand. Warum?
Feministische Ökonomie und Care Revolution
Interview mit Mirjam Aggeler und Anja Peter auf Radia LoRa
Wir sprechen darüber, wie eine sorgezentrierte Gesellschaft aussehen könnte. Weshalb sich Profit und Sorgearbeit nicht vereinbaren lassen. Weshalb die Schweizer Gleichstellungspolitik versagt und warum mehr Erwerbsarbeit uns nicht emanzipiert.
Emanzipation und Arbeit
Die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt war keineswegs schon immer Dreh- und Angelpunkt von Gleichstellungs- und Wirtschaftspolitik. Der Beitrag von Anja Peter «Emanzipation und Arbeit. Gleichstellung, Wirtschaftswachstum und feministische Kritik seit 1970» nimmt diese Spur auf…
Halbe Leben
Sarah Schilliger im «Literaturclub: Zwei mit Buch» des SRF
Sarah Schilliger macht deutlich, wo die strukturellen Probleme der 24-Stunden-Pflege liegen: überlange Arbeitszeiten, miserable Löhne und wenig Verhandlungsmacht. Dazu die emotionale Bindung, die Abgrenzung schwierig macht. Und sie zeigt auf, in welcher Richtung wir nach Lösungen suchen müssen.
Von Biiip, Biiip, Biiip bis BIP
Von Biiip, Biiip, Biiip bis BIP, von Herztönen bis Hochkonjunktur: Was hat der Hebammenberuf mit feministischer Ökonomie zu tun? Inwiefern betreffen (unzulängliche) wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftspolitische Instrumente die Geburtshilfe? Welchen (viel zu...
«Die Schweiz braucht eine Care-Revolution»
Beitrag über die Gründung des Büro für Feminismus im Bund
Im Zentrum der Arbeit steht nichts Geringeres als eine Neuorganisation der Wirtschaft. Ausgangspunkt dafür ist eine feministische Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse. Eine solche Analyse nimmt in den Blick, was normalerweise ausgeblendet wird: Die Arbeits- und Lebensrealitäten von Frauen.
Das Büro für Feminismus nimmt Gestalt an
Bald gibt es das Büro für Feminismus auch ganz real mit einem Büro in Bern und einer Koordinatorin. Wir freuen uns sehr, dass Mirjam ab März ihre Arbeit aufnimmt. Sie übernimmt die Organisation administrativer Aufgaben, koordiniert unsere Kommunikation und behält den...
Mehr Zeit und Geld für Sorgearbeit
Ein Beitrag mit Anja Peter von Katharina Wehrli in der Moneta
Im Artikel von Katharina Wehrli geht es um Visionen für Sorgearbeit ohne Zeit- und Kostendruck und darum, woran wir bis jetzt gescheitert sind: am politischen Willen. Anja durfte dazu beitragen: «Wenn wir anerkennen, dass es ohne unbezahlte Arbeit auch nichts anderes gibt: keine Produktivität, keine Politik, keine Kultur – rein gar nichts, dann müssen wir die Verhältnisse vom Kopf auf die Füsse stellen.»
Einführung in die feministische Ökonomie
Mirjam Aggeler (links) und Anja Peter (rechts). Bild: Elia Aiano.Was bedeutet es, Ökonomie aus einer feministischen Perspektive zu betrachten? Und warum stellt dieser Perspektivenwechsel alles auf den Kopf, was wir bisher über Wirtschaft wussten? Der Kurs von Anja...









