Büro für Feminismus - Grafikelement
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Heraus zum Sorgestreik 2027. Was wir über Sorgearbeit wissen müssen und wie wir erfolgreich mobilisieren.

Das Büro für Feminismus erarbeitet und vermittelt feministische Perspektiven auf Wirtschaft, auf bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit und auf Gleichstellungspolitik. Wir unterstützen die Vorbereitungen zum Sorgestreik 2027 und möchten unser Wissen mit euch teilen.

Möchtest du mit deiner Gruppe, deinem Kollektiv oder deinem Verein euer Wissen zum Thema Sorgearbeit und Sorge-Ökonomie vertiefen? Möchtest du einen Kurs, einen Workshop oder eine Veranstaltung für deine Freund:innen organisieren? Wir haben längere und kürzere Formate für euch vorbereitet, die ihr ab Herbst 2026 buchen könnt. Die Kosten richten sich nach eurem Budget. Und falls keines vorhanden ist, kommen wir auch so zu euch – vor Ort oder online.

Dippen

Vortrag mit Diskussion (1–2 Stunden): Grundbegriffe, Zahlen und Entwicklungen rund um Sorgearbeit – und Einführung in die feministische Ökonomie.

Eintauchen

Workshop (ein halber Tag), der Theorie und Praxis verbindet:

  • Büro für Feminismus - GrafikelementEinführung in die feministische Ökonomie
  • Büro für Feminismus - GrafikelementGeschichte der feministischen Politisierung von Sorgearbeit
  • Büro für Feminismus - GrafikelementWie gelingt die Mobilisierung von Sorgearbeitenden?

Abtauchen

Tageskurs oder zwei Halbtage; vertieftes Format in zwei Schritten:

  • Büro für Feminismus - GrafikelementGrundkenntnisse: feministische Ökonomie, Geschichte der Sorgearbeit, ihre feministische Politisierung
  • Büro für Feminismus - GrafikelementMobilisierungsstrategien: Sorgearbeit ist wegen ihrer Personenbezogenheit grundlegend anders als Arbeit in Industrie, Bau oder nicht-personenbezogenen Dienstleistungen – deshalb braucht es neue Strategien und Rezepte.
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Sorgende Städte. Eine konkrete Utopie.

In einer Sorgenden Stadt steht Sorgearbeit im Zentrum des politischen Handelns – also die Sorge für sich, für andere, für die Umwelt. Wachstumszwang und Profitmaximierung werden entschieden zurückgedrängt. Alle sind genügend und gut umsorgt. Erwerbsarbeit und Sorgearbeit haben nebeneinander Platz. Und in einer Sorgenden Stadt ist es möglich, sich ohne Zeitnot, ohne chronische Überlastung und ohne Angst vor Altersarmut um andere zu sorgen.

Doch wie soll das gehen? Das Konzept der sorgenden Stadt ist der Versuch, sich demokratisch über genau diese Frage zu verständigen und gemeinsam Lösungen zu finden. Wir lernen das Konzept der Sorgenden Stadt am Beispiel von Barcelona kennen und geben euch Einblick in das Projekt Sorgende Stadt Bern des Büro für Feminismus. Und wir denken gemeinsam darüber nach, wie wir das transformative Potenzial eines solchen Projekts auch in Schweizer Städten entfesseln können.

Denn die Sorgende Stadt ist mehr als eine schöne Idee. Sie ist eine konkrete Utopie. Ein Einstiegsprojekt auf dem Weg in eine andere Gesellschaft. Sie ist eine Art Kompass für konkrete Politiken und Projekte. Es geht um unmittelbare Verbesserungen im Alltag. Um kleine Erfolge, die die Ohnmacht durchbrechen. Und die gleichzeitig den Weg für weitere Veränderungen öffnen und das politisch Vorstellbare erweitern. Um Projekte, die Mut machen.