Freie Frauen

Caroline Arni. Bild: Beatrice Hildbrand.

In «Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus» zeichnet Caroline Arni die Geschichte einer feministischen Bewegung nach, die vor zweihundert Jahren nicht nur weibliche Freiheit und Gleichheit propagierte, sondern die Gesellschaft als Ganzes neu dachte – und zahlreiche Fragen aufwarf, die bis heute aktuell sind.

Am Vorabend des Frauenstreiks / feministischen Streiks laden wir ein zu einer Lesung mit Caroline Arni und ihrem neuen Buch «Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus» (Wagenbach, 2026).

Im Zentrum steht eine fast vergessene Bewegung: die Saint-Simonistinnen – Frauen aus der frühen Arbeiter:innenbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie ergriffen das Wort, das niemand ihnen erteilt hatte, sie schrieben über die materielle Unfreiheit der Frauen, stritten über die Liebe, die neu werden musste und erklärten die mütterliche Abstammung zum Ursprung von Gleichheit. Kaum hatten sie zu schreiben begonnen, überzog die Presse sie mit Spott. Und sie? Schrieben erst recht weiter.

Caroline Arni zeichnet die Geschichte einer feministischen Bewegung nach, die vor zweihundert Jahren nicht nur weibliche Freiheit und Gleichheit propagierte, sondern die Gesellschaft als Ganzes neu dachte – und zahlreiche Fragen aufwarf, die bis heute aktuell sind.

Lesung mit Caroline Arni

Wann: 13. Juni
Türöffnung: 19.30 Uhr
Lesung & Diskussion:
20 Uhr
Wo: ONO in Bern
Eintritt:
Kollekte (Richtpreis 15.–)
Anmeldung: bitte hier entlang

Lesung: «Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus» Caroline Arni zeichnet die Geschichte einer feministischen Bewegung nach, die vor zweihundert Jahren nicht nur weibliche Freiheit und Gleichheit propagierte, sondern die Gesellschaft als Ganzes neu dachte – und zahlreiche Fragen aufwarf, die bis heute aktuell sind.

Mit Caroline Arni (Autorin und Historikerin)

Moderation: Simona Isler (Büro für Feminismus)