Das Historikerinnennetzwerk Schweiz organisiert an seiner Generalversammlung 2026 eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Freischaffend, selbstorganisiert: drei Historikerinnen im Gespräch.» Es diskutieren Joséphine Métraux, Anja Peter und Ruth Wiederkehr – moderiert von Sarah Scheidmantel.
Im Zentrum stehen Fragen nach Arbeitsformen, Selbstorganisation und den Möglichkeiten, Wissen und politische Praxis eigenständig zu organisieren. Anja Peter ist als Vertreterin des Büro für Feminismus zu Gast und stellt unsere Organisationsform vor.
Das Büro für Feminismus ist eine Genossenschaft. Nicht gewinnorientiert. Und selbstorganisiert. Alle Genossenschafterinnen arbeiten aktiv an Projekten mit und tragen Verantwortung für die gemeinsame Organisation. Es gibt keine Verwaltungsebene, die von der inhaltlichen Arbeit getrennt ist.
Unsere Geschäftsstelle übernimmt Koordinations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben und sorgt dafür, dass Projekte, Kooperationen und Prozesse zusammenfinden. Und sie ist Teil des Kollektivs.
Wir arbeiten mit einem Einheitslohn – auch wenn längst nicht alle geleistete Arbeit bezahlt werden kann. Und wir arbeiten laufend an einer Praxis der gemeinsamen und geteilten Verantwortungen, mit dem Anspruch, strukturelle Hierarchien zu vermeiden und informelle Hierarchien sichtbar und verhandelbar zu machen.
Die Bedingungen, unter denen Wissen und politische Arbeit entstehen, werden selbst zum Gegenstand der Praxis. Denn wie wir arbeiten, ist nicht nur eine organisatorische Frage. Es ist auch eine politische Frage.
Podium
Wann: 13. März | 19.00
Wo: Unitobler Bern (Raum tba)
Anmeldung: hier.
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung bei einem Apéro.